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Schaeffler à la Hartz-IV behandeln

München. Staatshilfen für die aus eigenem Verschulden in die Schief­lage geratene Schaeffler-Gruppe aus Herzogenaurach in Mittelfranken sind innerhalb der IG Metall höchst umstritten. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage unter den Lesern der »Schaeffler Nachrichten«, eines Onlineportals der IG Metall Bayern, hervor. Von den 1238 Befragten waren 20,9 Prozent »ohne Einschränkung« der Meinung, »erfolgreiche Familienunternehmen verdienen Staatshilfe«. 52,2 Prozent der Befragten vertraten die Ansicht, der Staat dürfe nur unter Auflagen für das Unternehmen (»Transparenz, mitbestimmter Aufsichtsrat, Tarifbindung und Beschäftigungsgarantien«) helfen. 15,9 Prozent meinen, zunächst müsse »analog zur Hartz-IV-Regel« das Privatvermögen verbraucht werden. Weitere elf Prozent lehnen öffentliche Hilfsprogramme rundweg ab. Es sei nicht Aufgabe des Staates, »Unternehmen und Eigentümer aus einer Schieflage zu retten«.

www.igmetall.de/schaeffler

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2009, Seite 5, Inland

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