Zum Inhalt der Seite

NPD zeigt sich wegen ­falscher Bilanz an

Berlin. Im Rechenschaftsbericht der NPD für das Jahr 2006 sind die Schulden nach Angaben der Partei nach eigenen Angaben mit »einigen hunderttausend Euro« zu niedrig angegeben. Weil viele Unterlagen fehlten, lasse sich die Summe noch nicht genau beziffern, erklärte NPD-Schatzmeister Stefan Köster am Donnerstag in Berlin. Die Schulden bestünden »gegenüber natürlichen Personen«. Wie die Bundestagsverwaltung auf Anfrage bestätigte, reichte die Partei wegen der Ungereimtheiten in ihrer Parteikasse Selbstanzeige beim Parlament ein.(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2009, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!