Zum Inhalt der Seite

Iran bestellt EU-Botschafter ein

Teheran. Im Streit um die Streichung der Volksmudschahedin von der EU-Terrorliste hat der Iran die Botschafter der EU-Mitgliedstaaten einbestellt. Nach iranischen Medienberichten vom Donnerstag bekräftigte der stellvertretende Außenminister Mahdi Safari dabei die Kritik an der Entscheidung der EU, die iranische Oppositionsbewegung nicht mehr als terroristische Organisationen anzusehen. Dieser Schritt zeige die Doppelmoral der EU hinsichtlich des Terrorismus. Das Vorgehen der Union sei »politisch motiviert und inakzeptabel«, sagte Safari.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!