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Flüchtlingsgruppen tagen in Hamburg

Hamburg. Mit großer Unterstützung und zahlreicher Teilnahme von Flüchtlingen hat in Hamburg am Wochenende eine dreitägige Tagung des Netzwerks »Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen« stattgefunden. Asylbewerber aus Katzhütte, Möhlau, Gehlberg, Halberstadt und Remscheid berichteten über die Situation in den »Isolationslagern«, heißt es in einer am Montag abend verbreiteten Erklärung der Veranstalter. »Unter der permanenten Bedrohung durch Deportation beherrscht eine mafiöse, rassistische Struktur die Verwaltung des großangelegten Lagersystems in Deutschland«, schreiben die Veranstalter weiter. 56 Flüchtlinge aus Remscheid protestierten mit einem offenen Brief gegen die Umstände ihrer Unterbringung. Sie fordern u.a. die Abschaffung der Videoüberwachung und Anwesenheitskontrollen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2009, Seite 4, Inland

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