Im Streit zwischen den Erben des Berliner Bankiers Paul von Mendelssohn-Bartholdy und zwei New Yorker Museen um die Rückgabe zweier Picasso-Gemälde bemühen sich die Anwälte beider Seiten jetzt um eine außergerichtliche Einigung. Der Prozeß sei ausgesetzt,sagte der Sprecher der Erben, der Historiker Julius Schoeps, am Montag in Potsdam. Schoeps und sein US-Anwalt fordern das Museum of Modern Art (MoMA) zur Herausgabe des Bildes »Junge mit Pferd« und das Guggenheim-Museum zur Herausgabe von »Die Mühle von La Galette« auf. Sie vertreten die Ansicht, Paul von Mendelssohn-Bartholdy habe sich als Verfolgter von den Nazis von den millionenschweren Gemälden trennen müssen. Die Museen lehnen die Forderungen ab. (ddp/jW)
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