Molo. Bei der verheerenden Explosion eines Tanklasters in Kenia sind mindestens 111 Menschen getötet worden. Das Unglück habe sich am Samstag abend in dem Dorf Molo rund 150 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nairobi ereignet, sagte Innenminister George Saitoti, der gemeinsam mit Ministerpräsident Raila Odinga am Sonntag den Unglücksort besuchte. 178 Menschen seien dabei zum Teil schwer verletzt worden. Der mit Benzin beladene Tankwagen war nach einem Verkehrsunfall umgekippt, wie Augenzeugen berichteten. Anschließend strömten zahlreiche Menschen zu dem Unglücksort, um auslaufendes Benzin abzuschöpfen. Einen Grund für die sich später ereignende gewaltige Detonation, die in mehreren Kilometern Entfernung zu hören war, nannte die Polizei zunächst nicht.
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!