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Bahn rechtfertigt Bespitzelung

Berlin. Die Deutsche Bahn AG hat bei ihrer umstrittenen Ausspähaktion rund 300 »Auffälligkeiten« entdeckt. In der Mehrzahl der Fälle habe wirtschaftlicher Schaden oder Betrug vorgelegen, berichteten am Wochenende übereinstimmend die Magazine Spiegel und Focus. Die Ermittlungserfolge hätten in der Regel zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen und Regreßforderungen geführt, hieß es. Häufig hätten Mitarbeiter Geschäfte mit Firmen gemacht, die unter ihrer eigenen Heimadresse registriert waren. Laut Spiegel gab die Bahn-Revision in einer Stellungnahme an den Berliner Datenschutzbeauftragten zu: »Es trifft zu, daß der Betriebsrat aus Gründen der Vertraulichkeit nicht über die fallweise Zusammenarbeit mit Network informiert war.« (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2009, Seite 5, Inland

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