Zum Inhalt der Seite

Umziehen

Der mögliche Umzug des Suhrkamp Verlags von Frankfurt/Main nach Berlin sorgt für Unruhe im Unternehmen. Mitgesellschafter Hans Barlach, der über die Medienholding AG mit 29 Prozent am Suhrkamp Verlag beteiligt ist, befürwortet einen Wechsel in die Hauptstadt. Verlagsgeschäftsführer Thomas Sparr bestätigte demnach jedoch lediglich, daß der Verlag das Angebot der Stadt Berlin prüfe.

Ein Großteil der Mitarbeiter des Verlags ist derweil gegen einen Umzug. Laut einer aktuellen Umfrage des Betriebsrats, deren Ergebnis dem Börsenblatt vorliegt, wollen 80 Prozent der rund 150 Mitarbeiter in Frankfurt bleiben. In den Medien war in den vergangenen Tagen viel über einen möglichen Umzug Suhrkamps von Frankfurt nach Berlin spekuliert worden.(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2009, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!