-
20.01.2009
- → Feuilleton
Cannabis, synthetisch
Diesen Monat soll die beliebte Kräutermischung »Spice« verboten werden. Unter Konsumenten gilt sie als eine Art gehaltvolles Bio-Haschisch. Warum, davon künden neue Untersuchungsergebnisse des BKA und der Uniklinik Freiburg. Demnach hätten gemeinsame Laboruntersuchungen ergeben, daß eine chemisch leicht modifizierte Form des synthetischen Cannabinoids mit dem Namen CP-47,497 der Hauptwirkstoff der Droge sei, erklärte das BKA am Montag in Wiesbaden. Dieser Vertreter der sogenannten nichtklassischen Cannabinoide weise Ähnlichkeiten mit dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze auf, besitze aber eine vielfach höhere pharmakologische Potenz. Darüber hinaus bestehe eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung, da bei der Umsetzung der Wirkstoffe im Körper giftige und potentiell krebserregende Produkte gebildet würden. Bislang war ein synthetischer Stoff mit dem Namen JWH-018 als einziger Wirkstoff von Spice genannt worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton