-
03.01.2009
- → Feuilleton
Atatürk lächelt
Kurz nach der Einführung neuer Banknoten in der Türkei wurde ein Schreibfehler auf den 200-Lira-Scheinen publik. Der türkische Begriff für zweihundert (»iki yüz«) »hätte getrennt geschrieben werden müssen«, zitierte die Internetausgabe der Zeitung Milliyet am Freitag den ehemaligen Vorsitzenden der Gesellschaft für Türkische Sprache, Bican Ercilasun. Laut Milliyet sind die türkischen Sammler in heller Aufregung. Viele bemühten sich bei den Banken um die ersten Exemplare des neuen Scheins. Die neuen Noten waren zum Jahreswechsel eingeführt worden. Zu ihren Besonderheiten zählt unter anderem, daß auf ihnen erstmals ein lächelnder Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk zu sehen ist.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton