-
29.12.2008
- → Kapital & Arbeit
Gasprom übernimmt serbisches Monopol
Moskau/Belgrad. Rußland und Serbien haben Energieabkommen geschlossen, mit denen der russische Energieriese Gasprom beim serbischen Öl-Monopolisten NIS die Mehrheit übernimmt. Die Abkommen, die am Mittwoch in Moskau in Anwesenheit des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und seines serbischen Kollegen Boris Tadic unterzeichnet wurden, sehen zudem den Bau der Gaspipeline South Stream durch Serbien Richtung Westen sowie eines unterirdischen Gasdepots im nordserbischen Banatski Dvor vor. Gasprom übernimmt für 400 Millionen Euro 51 Prozent des Unternehmens NIS. Darüber hinaus verpflichtet Gasprom sich, bis 2012 weitere 550 Millionen Euro in den serbischen Energiesektor zu investieren.
South Stream bildet das Pendant zur nördlichen Gas-Pipeline, die von Rußland aus durch die Ostsee nach Deutschland führen soll. Vorgesehen ist eine Weiterführung der Pipeline-Stränge über Slowenien und Österreich sowie nach Italien.
(AFP/jW)
South Stream bildet das Pendant zur nördlichen Gas-Pipeline, die von Rußland aus durch die Ostsee nach Deutschland führen soll. Vorgesehen ist eine Weiterführung der Pipeline-Stränge über Slowenien und Österreich sowie nach Italien.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit