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Keine Knasttüren als Souvenirs

Hamburg. Die Hamburger Justizbehörde hat den Verkauf von Knasttüren als Weihnachtssouvenirs gestoppt. Nachforschungen der Hamburger Linksfraktion hatten belegt: Die vom »Knastshop Santa Fu« als Schmuckstücke für »den coolen Partykeller oder die verrückte Bar« angepriesenen Türen waren in der Nazizeit benutzt worden, um politische Gefangene einzusperren. Zwar behauptete die Justizbehörde, die Türen stammten nicht aus dem Konzentrationslager Fuhlsbüttel, sondern aus dem angrenzenden Zuchthaus. Doch laut Linksfraktion wurden auch im Zuchthaus politische Gefangene inhaftiert.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2008, Seite 5, Inland

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