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Prozeß vertagt

Im Streit zwischen den Erben des Berliner Bankiers Paul von Mendelssohn-Bartholdy und zwei New Yorker Museen um die Rückgabe von Picasso-Gemälden hat sich der Prozeßbeginn in den USA verschoben. Prozeßauftakt sei nun am 4.Februar, sagte der Historiker und Sprecher der Erben, Julius ­Schoeps, am Mittwoch in Potsdam. Es gebe dafür »organisatorische Gründe«. Ursprünglich sollte das Verfahren am 1. Dezember starten. Die Erben fordern das Museum of Modern Art (MoMA) zur Herausgabe des Bildes »Junge mit Pferd« und das Guggenheim-Museum zur Herausgabe von »Die Mühle von La Galette« auf. Sie vertreten die Ansicht, der Bankier habe sich verfolgungsbedingt von den Gemälden trennen müssen. Die Museen lehnen die Forderungen ab. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2008, Seite 13, Feuilleton

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