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Siemens kalkuliert Milliardenstrafe

München. Siemens legt wegen seines Schmiergeldskandals eine Milliarde Euro für den angestrebten Vergleich mit der US-Börsenaufsicht SEC und den deutschen Behörden zur Seite. Die Rückstellung werde noch in den Jahresabschluß des am 30. September zu Ende gegangenen Geschäftsjahres gebucht, teilte der Technologiekonzern am Mittwoch in München mit.

Die US-Börsenaufsicht hatte Ermittlungen aufgenommen, nachdem die jahrelange und weitverbreitete Schmiergeldpraxis bei Siemens bekanntgeworden war. Insgesamt sollen Siemens-Mitarbeiter 1,3 Milliarden Euro gezahlt haben, um für den Konzern Aufträge zu erlangen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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