Zum Inhalt der Seite

Fußball II: Mit Zapatero

Madrid. Weil die UEFA Atletico Madrid verurteilt hat, die beiden anstehenden Champions-League-Partien gegen den FC Liverpool (22. Oktober) und gegen PSV Eindhoven (26. Oktober) mindestens 300 Kilometer von Madrid entfernt auszutragen, hat sich nun sogar die spanische Regierung eingeschaltet. »Wir sind betroffen über das Urteil und haben uns direkt an die UEFA gewandt«, erklärte Ministerpräsident Jose Luis Zapatero. Beim CL-Spiel gegen Olympique Marseille am 1. Oktober war es durch Atletico-Fans zu rassistischen Ausfällen gegen Olympique-Spieler gekommen. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2008, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!