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USA räumen Tod von Zivilisten ein

Washington/Kabul. Die US-Streitkräfte haben den Tod von 33 unbeteiligten Zivilpersonen bei einem Luftangriff in Afghanistan eingeräumt. Diese Zahl liegt erheblich über der von Washington bislang genannten Zahl von fünf bis sieben Toten und ist Ergebnis einer internen Untersuchung. Ein amerikanischer Militärsprecher bedauerte »den Verlust unschuldigen Lebens«. Die Vereinten Nationen und die afghanische Regierung hatten von insgesamt 90 getöteten Zivilpersonen berichtet. Die US-Streitkräfte erklärten, der Angriff habe auf glaubwürdigen Geheimdienstinformationen basiert und sei in einem Akt der Selbstverteidigung geschehen. Konteradmiral Greg Smith vom US-Zentralkommando sagte, man betrachte den Zwischenfall als abgeschlossen. Es werde gegen keinen der Beteiligten disziplinarische Maßnahmen geben, da die nötige Sorgfalt angewendet und nicht gegen Kriegsrecht verstoßen worden sei.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2008, Seite 6, Ausland

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