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Hungerstreik im Iran

Brüssel. Seit anderthalb Monaten befinden sich Dutzende kurdische politische Gefangene in einem unbegrenzten Hungerstreik. Damit protestieren sie gegen die drohende Hinrichtung von zehn Journalisten, Studierende, Lehrer und Menschenrechtsaktivisten, denen die Unterstützung der »Partei für ein freies Leben in Kurdistan« (PJAK) vorgeworfen wird. Der Zustand mehrerer seit August am Hungerstreik beteiligter Gefangener sei alarmierend, heißt es in einer Erklärung der PJAK. Bereits jetzt würden mehrere von ihnen irreparable gesundheitliche Schäden davontragen. »Mehrere kurdische Gefangene im Iran sind im wahrsten Sinne des Wortes am Verhungern«, warnen auch die Europaabgeordneten der Linken und der Grünen, Vittori Agnoletto, Feleknas Uca und Jean Lambert, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Brüssel.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2008, Seite 2, Ausland

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