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Knabe greift van Ooyen an

Wiesbaden. Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat den Vorsitzenden der Linksfraktion im hessischen Landtag, Willi van Ooyen, als »Einflußagenten« der SED angegriffen. Die Deutsche Friedensunion (DFU), deren Bundesgeschäftsführer van Ooyen in den 80er Jahren war, sei in dieser Zeit mit Millionensummen von der SED finanziert worden. Van Ooyen habe dies in einem Zeitungsinterview 1989 selbst eingeräumt, schreibt Knabe in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung laut Vorabmeldung vom Donnerstag.

Der Linke-Politiker sagte gegenüber AP, er habe sich damals nicht um die Finanzen gekümmert. Vielmehr sei vor allem die Friedensarbeit und internationale Politik sein Aufgabengebiet gewesen. Ihm sei in den 80er Jahren auch nicht bekannt gewesen, daß die DFU von der SED finanziert worden sei.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2008, Seite 1, Inland

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