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Gespannte Ruhe in Bangkok

Bangkok. Nach den schwersten Unruhen in Thailand seit 16 Jahren haben regierungsfeindliche Demonstranten der Polizei einen übertriebenen Einsatz von Gewalt vorgeworfen. Die Regierung habe »Kriegswaffen« angewendet, sagte einer der Aktivisten, Somsak Kosaisuk. Bei den Zusammenstößen am Dienstag in Bangkok wurden zwei Menschen getötet und fast 450 verletzt. Am Mittwoch herrschte in der Hauptstadt gespannte Ruhe, zahlreiche Soldaten patrouillierten in den Straßen. Verletzt wurden Medizinern zufolge 423 Demonstranten und 20 Polizisten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2008, Seite 6, Ausland

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