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Unternehmer wollen Krise abwarten

Hannover/München. Angesichts der Finanzkrise hat die niedersächsische Metall- und Elektroindustrie ein Aussetzen der Tarifverhandlungen vorgeschlagen. Der Unternehmerverband Niedersachsenmetall regte am Mittwoch in Hannover an, 2009 weiter zu verhandeln und bot im Gegenzug eine Einmalzahlung an. »Die Konjunktur schmiert ab, und wir haben darauf zu reagieren«, sagte ein Sprecher. Die IG Metall lehnte den Vorschlag ab. Die Gespräche werden am 23. Oktober fortgesetzt. Auch in Bayern und Thüringen wurden die Verhandlungen nach der ersten Runde vertagt. Für das zweite Treffen am 27. Oktober in Erding stellten die bayerischen Unternehmer ein Angebot für eine »maßvolle Erhöhung« in Aussicht. In Thüringen soll am 28. Oktober weiterverhandelt werden. Die Friedenspflicht endet am 31. Oktober, vom 1. November an sind Streiks möglich. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2008, Seite 1, Inland

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