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Paris: Prozeß wegen Waffenhandels

Paris. In Frankreich hat einer der größten Schmiergeldprozesse des Landes begonnen. Wegen illegalen Waffenhandels mit dem afrikanischen Bürgerkriegsland Angola in den 90er Jahren müssen sich 42 Expolitiker und Geschäftsleute seit Montag vor dem Pariser Strafgerichtshof verantworten. Auf der Anklagebank sitzen unter anderen der Sohn des früheren Staatspräsidenten François Mitterrand, Jean-Christophe, sowie Exinnenminister Charles Pasqua und der Milliardär Pierre Falcone. Die illegalen Waffengeschäfte mit dem ölreichen Staat hatten laut Staatsanwaltschaft ein Volumen von 790 Millionen Dollar (570 Millionen Euro).

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2008, Seite 6, Ausland

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