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Union kritisiert Steinmeiers Vorstoß

Berlin. Der Unions-Außenpolitiker Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) kritisiert den Vorstoß von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), die Beteiligung deutscher KSK-Spezialkräfte in Afghanistan zu beenden. Die Forderung des SPD-Kanzlerkandidaten sei »kein Ausdruck vorauseilender Verantwortung«, sagte er der Zeitung Die Welt (Montagausgabe). Guttenberg warf Steinmeier eine »Vermengung von Ministeramt und Kanzlerkandidatur« vor. Zur weltweiten Bekämpfung des Terrorismus gehöre auch der Einsatz in Afghanistan. »Das sollten wir nicht unbegründet in Frage stellen«, betonte der CSU-Politiker. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2008, Seite 2, Inland

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