Zum Inhalt der Seite

NRW prüft Limited-Filialen

Düsseldorf. Das nordrhein-westfälische Justizministerium will Eintragungen im NRW-Handelsregister auf Zweigstellen ausländischer Unternehmen prüfen. Das berichtet die Rheinische Post (Samstagausgabe). Hintergrund: Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) will Firmen auf die Schliche kommen, deren Hauptsitz im Ursprungsland gelöscht wurden. Diese Niederlassungen dürften nach deutschem Gesellschaftsrecht nicht tätig werden und müssen aus dem Handelsregister entfernt werden, heißt es. Nach Informationen des Blattes sind allein im walisischen Cardiff über 300 Limited-Hauptniederlassungen gelöscht worden. Die Gründung einer britischen Limited kann innerhalb von 24 Stunden vollzogen werden und erfordert nur ein Stammkapital von 1,50 Pfund. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2008, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »unser amerika« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.