Zum Inhalt der Seite

Rudern: Aus dem Ruder

Leipzig. Der sächsische Ruder-Präsident Klaus-Dieter Lembke hat aus Protest gegen mangelnde Konsequenzen aus der Olympiapleite von Peking alle seine Ämter zur Verfügung gestellt und die sportliche Leitung des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) scharf kritisiert. Der 56jährige aus Dresden konnte sich mit seinen personellen Vorstellungen bei einer Krisensitzung der Verbandsspitze nach dem schwächsten Olympia-Resultat seit 52 Jahren nicht durchsetzen. »Aus meiner Sicht gibt es für das katastrophale Abschneiden in Peking in dem Sportvorsitzenden Stefan Grünewald-Fischer und dem Sportdirektor Michael Müller zwei unmittelbar Verantwortliche, von denen ich persönliche Konsequenzen erwartet habe«, erklärte er. Laut Lembke liegt der DRV strukturell und methodisch weit hinter der Weltspitze, da sei nicht gegengesteuert worden. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2008, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!