Zum Inhalt der Seite

Einzelhandel weiter auf Talfahrt

Wiesbaden/Berlin. Der deutsche Einzelhandel hat im Juli erneut einen infla­tionsbereinigten Umsatzrückgang von 1,5 Prozent verkraften müssen. Das teilte am Montag das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes HDE, Hubertus Pellengahr, forderte am Montag in Berlin einen »klaren Impuls für die Konsumenten, daß sie mehr einkaufen«. Es gehe Angst vor Rezes­sion und Inflation um, obwohl es den Konsumenten objektiv besser gehe, so Pellengahr. Besonders schlecht lief der Handel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren. Hier verkauften die Geschäfte real 2,9 Prozent weniger an Waren. Durch höhere Preise machten sie aber um 2,2 Prozent mehr Umsatz. Der Einbruch traf den Facheinzelhandel wesentlich stärker als Supermärkte, SB-Warenhäuser und Discounter. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2008, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!