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Erneut Leck in AKW Tricastin

Lyon. In der südfranzösischen Atomanlage Tricastin hat sich erneut ein Zwischenfall ereignet. Durch ein defektes Ventil sei »eine kleine Menge« radioaktives Uran über einen unterirdischen Abwasserkanal der Anlage Pierrelatte in den Boden gelangt, teilte die Betreiberfirma Comurhex, eine Tochter des Areva-Konzerns, am Freitag abend mit. Laut Berechnungen des Werks konnten so jährlich rund 250 Gramm Uran in den Boden um den Abwasserkanal sickern. Eine Inspektion habe bestätigt, daß die Umweltrisiken »gering« seien, erklärte die Präfektur von Drôme am Samstag. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2008, Seite 6, Ausland

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