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Krise bei BayernLB nicht bewältigt

München. Nach Millionenverlusten wegen der Finanzmarktkrise schreibt die BayernLB wieder schwarze Zahlen. Für die Zukunft rechnet die Landesbank aber mit weiteren Belastungen aufgrund der Marktturbulenzen, wie Vorstandschef Michael Kemmer am Mittwoch erklärte. »Die akute Krise der BayernLB ist überwunden«, sagte er. Die Bank sei jedoch noch nicht über den Berg. »Wir trauen uns keine seriöse Prognose zum Jahresende zu«, mußte Kemmer einräumen. Auch zu möglichen Fusionsplänen hielt er sich bedeckt.

Die Bank rechnet auch in den kommenden Monaten noch mit hohen Belastungen durch faule Wertpapiere. Das mögliche Gesamtrisiko aus den Turbulenzen bezifferte Kemmer auf 4,9 Milliarden Euro und damit 600 Millionen mehr als im Vorquartal.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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