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E.on-Gewinn fällt ­etwas geringer aus

Düsseldorf. Deutschlands größter Energiekonzern E.on hat in der ersten Hälfte dieses Jahres weniger Profit gemacht als im Vorjahreszeitraum. Wie das Düsseldorfer Unternehmen am Mittwoch mitteilte, fiel der Überschuß von 4,3 Milliarden auf 3,1 Milliarden Euro. Umsatz und operatives Ergebnis legten dagegen zu: Die Erlöse kletterten parallel zu Absatzsteigerungen bei Strom und Gas von 35,6 Milliarden auf 41,2 Milliarden Euro, und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von knapp sieben auf 7,4 Milliarden Euro.

Der DAX-Konzern verwies darauf, daß ein deutlich schärferer Wettbewerb auf den euro­päischen Strom- und Gasmärkten sowie die weltweit weiter sehr hohen Rohstoff- und Energiepreise die Halbjahresbilanz geprägt hätten.(ddp/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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