-
14.08.2008
- → Inland
Razzia nach Bankdatenfund
Mönchengladbach. Im Skandal um die Weitergabe von Bankdaten Tausender Verbraucher ermittelt die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach gegen die Geschäftsführer einer Firma aus Viersen. Bei einer Durchsuchung des Unternehmens am Niederrhein seien am Dienstag abend Unterlagen sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz richteten sich gegen mehrere Personen. Der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein war anonym eine CD mit den Datensätzen von mehr als 17000 Bürgern zugespielt worden, die Namen, Adressen, Geburtstage und Kontonummern enthielten. Das Landesdatenschutzzentrum in Kiel erstattete daraufhin Strafanzeige.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland