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Razzia nach ­Bankdatenfund

Mönchengladbach. Im Skandal um die Weitergabe von Bankdaten Tausender Verbraucher ermittelt die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach gegen die Geschäftsführer einer Firma aus Viersen. Bei einer Durchsuchung des Unternehmens am Niederrhein seien am Dienstag abend Unterlagen sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz richteten sich gegen mehrere Personen. Der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein war anonym eine CD mit den Datensätzen von mehr als 17000 Bürgern zugespielt worden, die Namen, Adressen, Geburtstage und Kontonummern enthielten. Das Landesdatenschutzzentrum in Kiel erstattete daraufhin Strafanzeige.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2008, Seite 5, Inland

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