-
11.08.2008
- → Inland
5000 Menschen bei »Fuck-Parade«
Berlin. Rund 5000 Menschen haben am Samstag nachmittag im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf der »Fuck-Parade« für den Erhalt alternativer Kultur- und Wohnprojekte protestiert und zur Musik von rund 20 Wagen getanzt. Die Parade richtete sich auch gegen das Projekt »Mediaspree«. Ein erfolgreiches Bürgerbegehren gegen die geplante Bebauung des Spreeufers vor wenigen Wochen werteten die Veranstalter als »deutliches Votum gegen eine Stadt, die von Stadtentwicklern vorrangig im Interesse maximaler Profite für Investoren durchstrukturiert wird«.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland