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Austernsterben

Am Mittelmeer und am Atlantik werden Jungaustern (12 bis 18 Monate) von einer rätselhaften Krankheit hinweggerafft. Laut Martial Monnier, Leiter des französischen Austernzucht-Ausschusses, liegt die Sterblichkeitsrate zwischen »40 und 100 Prozent«. Erst in den kommenden Wochen werde sich herausstellen, ob auch erwachsene Austern betroffen sind. Der Landwirtschaftsminister wies das Forschungstinstitut für Meeresfischerei (Ifremer) an, »alle Mittel zu mobilisieren«, um die Gründe zu ermitteln. Die Wissenschaftler gehen zwei möglichen Gründen nach: Zum einen könnte der Klimawandel mit den steigenden Temperaturen bei den Tieren tödlichen Streß auslösen. Denkbar ist auch, daßs die Schalentiere einer tödlichen Alge oder einem bisher unbekannten Virus zum Opfer fallen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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