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Daimler kämpft mit Absatzproblemen

Stuttgart. Der Daimler-Konzern hat offenbar mit massiven Absatzschwierigkeiten zu kämpfen. Wie jW am Donnerstag aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll die PKW-Montage kurzfristig um rund 40000 Fahrzeuge reduziert werden. Das entspricht rund drei Prozent der Gesamtproduktion. Es seien besonders Modelle der Oberklasse betroffen, hieß es. Den Angaben zufolge führt das Management derzeit Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat (GBR) über Produktionsreduktionen durch Streichung von einzelnen Schichten. Ein Konzernsprecher wollte die Informationen auf jW-Nachfrage nicht kommentieren. Der GBR war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Noch vor zehn Tagen hatte der Konzern Rekordabsätze für das erste Halbjahr gemeldet und »neue Absatzimpulse« für das zweite Halbjahr prognostiziert.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2008, Seite 1, Kapital & Arbeit

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