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Volvo streicht 2000 Stellen weltweit

Stockholm. Der schwedische Autobauer Volvo streicht weltweit 2000 Stellen, davon allein 1200 in Schweden. Dies sei Teil eines Programms zum Unternehmensumbau, teilte der zum US-Autokonzern Ford gehörende Hersteller am Mittwoch mit. Betroffen sind demnach auch 500 Berater des Autobauers.

Volvo befindet sich nach eigenen Angaben in einer schwierigen Situation: Der schwache US-Dollar mache dem Unternehmen genauso zu schaffen wie die hohen Preise für Rohstoffe. Zudem wirke sich die lahmende Konjunktur in den USA auf den dortigen Absatz von Wagen der Marke Volvo aus. Auch in Europa sei die Situation schwierig, erklärte das Unternehmen. Volvo habe daher im ersten Quartal umgerechnet knapp 97 Millionen Euro Verlust gemacht. Durch die Umstrukturierung sollen 425 Millionen Euro eingespart werden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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