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Sachsen will sich Ärzte kaufen

Dresden. Als Reaktion auf den Ärztemangel will Sachsen als erstes deutsches Bundesland Medizinstudenten Prämien von monatlich bis zu 600 Euro zahlen. Im Gegenzug müssen sich die Studenten verpflichten, nach erfolgreicher Ausbildung in einem unterversorgten Gebiet in Sachsen mindestens vier Jahre als Hausarzt zu arbeiten, wie Gesundheitsministerin Helma Orosz (CDU) am Donnerstag in Dresden sagte. Das Angebot richtet sich an alle Medizinstudenten, die an einer deutschen Uni eingeschrieben sind. Die Förderung soll nach dem Physikum beginnen, mit dem das Grundstudium beendet wird.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2008, Seite 5, Inland

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