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Besetzer in Laase bleiben auf dem Acker

Laase. Die Besetzer eines Ackers bei Laase in Niedersachsen wollen weiterhin die Aussaat von genmanipuliertem Mais verhindern. Seit fünf Wochen bewachen die Aktivisten des Bündnisses gentechnikfreies Wendland das Feld rund um die Uhr. Mit einer Telefonkette werden Umweltschützer und Gentechnikgegner im Falle des Falles alarmiert. Über diesen Weg gelang es den Aktivisten am Montag, den mit seiner Aussaatmaschine anrückenden Bauern zu stoppen. Im Anschluß sammelten sie über Stunden die bereits ausgebrachten Maiskörner des Saatkornmultis Monsanto auf, die resistent gegen Schädlinge sein sollen.

Am Donnerstag riefen die Aktivisten in einer Erklärung dazu auf, sich an der Dauermahnwache zu beteiligen und zu helfen, die übrigen Körner aus dem Boden holen. Täglich um 18 Uhr wird auf dem Feld über die aktuelle Situation und weitere Protestaktionen informiert. Das Bündnis gentechnikfreies Wendland lädt zum Besuch nach Laase und bittet um Geld und Sachspenden, zum Beispiel Verpflegung. Weitere Infos und die Möglichkeit, sich in die Telefonkette aufnehmen zu lassen, gibt es unter: gentechnik-im-wendland.blogspot.com. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2008, Seite 4, Inland

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