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NRW und Nokia legen Streit bei

München. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen und der Handy-Hersteller Nokia haben sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus in ihrem monatelangen Streit um die Rückzahlung von Subventionen geeinigt. Nokia werde 30 Millionen Euro in eine Stiftung »Wachstum für Bochum« einzahlen, berichtete das Magazin am Sonntag. Mit diesem Geld sollten vor allem Unternehmensgründer im Bereich der Mobilfunk- und IT-Technologie gefördert werden, die sich am Standort des Nokia-Werkes ansiedeln. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verzichtet demnach im Gegenzug auf die Rückzahlung von 61 Millionen Euro Subventionen, die Nokia für den Aufbau des Bochumer Werkes erhalten hatte. Nokia will das Werk, in dem 2300 Menschen beschäftigt sind, zum 30. Juni schließen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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