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Spaniens Wirtschaft wächst schwächer

Madrid. Die spanische Regierung hat ihre Prognose für dasWirtschaftswachstum im laufenden Jahr deutlich von bislang 3,1 Prozent auf 2,3 Prozent gesenkt. Gleichzeitig wurde am Freitag ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 9,6 Prozent gemeldet. Finanzminister Pedro Solbes korrigierte auch die Erwartungen für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von drei auf 2,3 Prozent nach unten. Ein Grund war demnach, daß die Bauwirtschaft, die Motor des Booms war, stärker als erwartet nachgab. Auch wurden deutlich weniger neue Arbeitsplätze geschaffen.

Experten gehen davon aus, daß Spaniens Boom demnächst mit einem lauten Knall zu Ende gehen könnte. Die überhitzte Bauwirtschaft hat demnach eine ähnliche Immobilienblase entstehen lassen, wie in den USA und Großbritannien. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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