Zum Inhalt der Seite

Ekel und Bewegung

Dokfilm-Oscar-Gewinner Michael Moore hat sich vor den Vorwahlen der Demokraten im US-Bundesstaat Pennsylvania auf die Seite von Barack Obama geschlagen. Der Senator von Illinois vertrete »eine massive öffentliche Bewegung«, die unterstützenswerter als der Kandidat sei, erklärte Moore in einer 1100 Worte umfassenden Erklärung auf seiner Web-Site. Von Hillary Clinton sei er vor zwei Monaten noch enttäuscht gewesen. Inzwischen empfinde er Ekel. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2008, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!