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Gerd Heidemann, vor einem Vierteljahrhundert als Stern-Reporter wegen Millionen-betrugs (gefälschte Hitler-Tagebücher) verurteilt, bezieht in einer Zweizimmerwohnung in Hamburg-Altona 350 Euro im Monat vom Sozialamt. »Sie bezahlen mir auch die Miete, die Krankenkasse und die Pflegeversicherung«, wurde der 76jährige in der Bild-Zeitung vom Dienstag zitiert. Er habe »um die 700000 Euro« Schulden, vor allem beim Finanzamt. Heidemann hatte die »Tagebücher« vor 25 Jahren im Auftrag des Stern dem Fälscher Konrad Kujau abgekauft und der Öffentlichkeit als Sensation präsentiert. Heidemann wurde 1985 zu vier Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, weil er zwei Millionen Mark aus dem Geschäft eingestrichen haben soll. Kujau, 1985 zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt, starb 2000. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2008, Seite 13, Feuilleton

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