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Sachsen wird zur Kasse gebeten

Leipzig/Dresden. Dem Freistaat Sachsen drohen erhebliche Belastungen durch die verkaufte Sachsen LB. Knapp die Hälfte der 2,75 Milliarden Euro schweren Bürgschaft des Freistaates für die Landesbank könnte in Kürze fällig werden, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Karl Nolle am Sonntag in Dresden. Nolle, der sich auf Angaben aus Banken- und Regierungskreisen berief, sprach von 1,2 Milliarden Euro, die durch Ausfälle entstanden seien. Darüber hinaus werde befürchtet, daß die gesamte Summe fällig werden könnte und auch Baden-Württemberg belastet werde. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hatte die ostdeutsche Landesbank zum 1. Januar übernommen.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2008, Seite 4, Inland

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