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Ärzteappell gegen Atomkraft
Ulm. Die Ulmer Regionalgruppe der Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) hat sich am Sonntag mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt und erneut auf die Gefahren der Energieerzeugung mit Kernkraft insbesondere für Kinder hingewiesen. Am Nachmittag forderten Demonstranten an zahlreichen Standorten die Schließung aller deutschen Atomkraftwerke.
Die Ulmer Ärzteinitiative hatte bereits im Jahr 2001 mit einer breiten Öffentlichkeitskampagne auf das Problem von Krebserkrankungen bei Kindern in der Nähe der Atomkraftwerke aufmerksam gemacht und damit die Entstehung der im Dezember 2007 veröffentlichten Kinderkrebsstudie angeregt. Mit ihr wurde nachgewiesen, daß die Wahrscheinlichkeit für Kleinkinder, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, im Umfeld von AKW um 60 bzw. 120 Prozent erhöht ist. Jedes Jahr erkranken in Deutschland demnach fünf bis zwölf Kleinkinder, weil sie in AKW-Nähe wohnen.(jW)
Die Ulmer Ärzteinitiative hatte bereits im Jahr 2001 mit einer breiten Öffentlichkeitskampagne auf das Problem von Krebserkrankungen bei Kindern in der Nähe der Atomkraftwerke aufmerksam gemacht und damit die Entstehung der im Dezember 2007 veröffentlichten Kinderkrebsstudie angeregt. Mit ihr wurde nachgewiesen, daß die Wahrscheinlichkeit für Kleinkinder, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, im Umfeld von AKW um 60 bzw. 120 Prozent erhöht ist. Jedes Jahr erkranken in Deutschland demnach fünf bis zwölf Kleinkinder, weil sie in AKW-Nähe wohnen.(jW)
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