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Grimme-Preise

Am Freitag abend sorgte die 44. Verleihung des Grimme-Preises im nord­rhein-westfälischen Marl für einen Hauch von Hollywood. Allerdings sind der rote Teppich kürzer und die Fanscharen an den Absperrungen kleiner als bei den großen internationalen Veranstaltungen. Es geht ja auch nur um Fernsehen. Nicht Blockbuster werden gefeiert, sondern wegweisende TV-Produktionen. Anke Engelke und Bastian Pastewka erhielten den Grimme-Preis im Bereich Unterhaltung für ihre Volksmusikfestival-Parodie »Fröhliche Weihnachten« (Sat.1). Beste Doku: »Unser täglich Brot« von Nikolazs Geyr­halter (ZDF/3sat/ORF), beste Hauptrolle: Karoline Herfurth in »Eine andere Liga« (ZDF/Arte), bester Krimi: »Eine Stadt wird erpreßt« von Dominik Graf (ZDF/Arte). Und an Iris Berben ging die Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes »für Verdienste um die Entwicklung des Fernsehens«. »Ich kann gar nicht sagen, wie gut es mir tut, diesen Preis zu bekommen«, sagte Berben. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2008, Seite 12, Feuilleton

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