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Nach Nebenjob in Libyen suspendiert

Düsseldorf. Die Affäre um die illegale Ausbildung libyscher Sicherheitskräfte durch deutsche Polizisten und Bundeswehrangehörige hat zu ersten personellen Konsequenzen geführt. Acht Angehörige von Spezialeinsatzkommandos (SEK) wurden in den regulären Dienst versetzt. Die Männer würden »nicht mehr in die SEKs zurückkehren«, sagte am Freitag ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums. Bundesweit sollen Medienberichten zufolge mehr als 30 deutsche Polizisten, Bundeswehrangehörige und Spezialisten mit GSG-9-Erfahrung ohne Wissen ihrer Vorgesetzten auf eigene Rechnung Sicherheitskräfte in Libyen ausgebildet haben.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2008, Seite 2, Inland

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