-
31.03.2008
- → Inland
Afghanistan-Truppe soll flexibler sein
Hamburg. Vor dem
NATO-Gipfel in Bukarest hat der Kommandeur der Internationalen
Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) von Deutschland mehr Flexibilität
gefordert. Vor allem die Schnelle Eingreiftruppe (Quick Reaction Force
– QRF), die die Bundeswehr ab dem Sommer stellen wird, solle außerhalb
des Nordens eingesetzt werden können, sagte US-General Dan McNeill
Spiegel Online. »Es wäre gut, wenn die deutsche Regierung der QRF
erlaubt, auch außerhalb des Nordens zu operieren«. McNeill forderte
auch für die restlichen Bundeswehreinheiten, die in Afghanistan
eingesetzt sind, eine Aufhebung der Einsatzbeschränkungen. Bisher soll
die QRF, eine rund 200 Soldaten zählende Kampfeinheit, ausschließlich
im Norden eingesetzt werden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland