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Weniger attraktiv

Klaus-Dieter Lehmann (68) war in den letzten zehn Jahren Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Am 1. April löst er Jutta Limbach ab und wird Präsident des Goethe-Instituts. Er verlasse »die attraktivste Position in der Kultur«, sagte der Kulturmanager in einem Interview mit AP. Zu den wichtigsten Posten in seiner persönlichen Erfolgsbilanz gehören die Durchsetzung des »Masterplans« für die Museumsinsel und »daß ich als Ideengeber das Humboldt-Forum im Schloß unumkehrbar durchgesetzt habe und damit die Welt zum Teilhaber des Schloßplatzes gemacht habe«. Lehmann, geboren 1940 in Breslau, ist ausgebildeter Mathematiker und Physiker. Seit 1986 ist er Honorarprofessor an der Uni Frankfurt/Main, lehrt hier Wirtschaftsinformatik. Als wichtigste Aufgabe des Goethe-Instituts bezeichnete er die »strategische Ausrichtung für die Wachstumsregion Asien und den vergessenen Kontinent Afrika«. Andere Probleme liegen näher: Vor einigen Monaten geriet ein Gutachten von Unternehmensberatern in die Öffentlichkeit, nach dem die Zentrale in München um 50 auf 230 Stellen verkleinert werden soll. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2008, Seite 13, Feuilleton

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