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Urabstimmung auch im Berliner Landesdienst

Berlin. Auch der Tarifkonflikt für die rund 60000 Beschäftigten des Landes Berlin steht vor der Eskalation. Die Tarifkommission der Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG BAU entschied am Donnerstag, die Urabstimmung über einen Arbeitskampf für Anfang April vorzubereiten. Diese würde bei einem Scheitern der am Samstag beginnenden Schlichtung für Bund und Kommunen zeitgleich mit der im bundesweiten öffentlichen Dienst stattfinden. Zudem wurde beschlossen, nicht mehr wie bisher nur drei Einmalzahlungen von jeweils 300 Euro für die Jahre 2004 bis 2006 zu fordern. Für die Arbeiter fordern die Gewerkschaften acht Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr. Für die Angestellten ist das Ziel, die in anderen Ländern bereits erfolgte Gehaltserhöhung von 2,9 Prozent durchzusetzen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2008, Seite 2, Inland

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