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Irak: US-Besatzer töten Mädchen

Bagdad. US-Soldaten haben im besetzten Irak ein Kind erschossen. Sie hätten einen Warnschuß auf eine Frau abgegeben, die »anscheinend jemandem Signale gegeben« habe, teilte ein US-Militärsprecher am Donnerstag mit. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch nachmittag in der Provinz Dijala nördlich von Bagdad. Der Warnschuß sei in einer Straßenböschung eingeschlagen. Hinter der Böschung sei dann ein Mädchen mit einer Schußverletzung gefunden worden, erklärte der Militärsprecher weiter. Das Kind sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Bei einem Autobombenanschlag in Bagdad wurden nach Polizeiangaben am Donnerstag mindestens elf Menschen getötet. Fast 60 weitere erlitten Verletzungen, wie Klinikmitarbeiter erklärten. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2008, Seite 1, Inland

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