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10.03.2008
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Lotta
Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der antifaschistischen Zeitung Lotta aus Nordrhein-Westfalen (NRW) ist Rechtspopulismus. Mehrere Beiträge befassen sich mit der selbsternannten Bürgerbewegung Pro Köln, die seit 2004 in Fraktionsstärke im Kölner Stadtrat sitzt und nach deren Vorbild Rechtsextreme bei der Kommunalwahl 2009 und der Landtagswahl 2010 in NRW punkten wollen. Johannes Lohmann widmet sich der Jugendpolitik des Pro-Netzwerkes, Alexander Häusler erörtert das Kampagnethema Islam der Rechten. Jan Spreuk bietet eine Übersicht über die Pro-Strukturen in NRW. Außerdem Texte über: Die neofaschistische Szene im Saarland, Vormarsch der Neonazis in Leverkusen.M. B.
Lotta Nr. 30, Frühjahr 2008, 60 Seiten, 3 Euro (Jahresabo 13 Euro)
Bezug: Lotta, Am Förderturm 27, 46049 Oberhausen, E-Mail: lotta-redaktion@no-log.orgWeltTrends
Die außenpolitische Zeitschrift erscheint neu gestaltet jetzt zweimonatlich. Schwerpunkt der Januar/Februar-Ausgabe ist die »Regionalmacht Iran«. Johannes Reissner und Miriam Shabafrouz untersuchen die Außenbeziehungen des Landes. Udo Steinbach analysiert in einem Interview die Behauptungen der USA über das iranische Atomprogramm: Viel Lärm um nichts. Dustin Dehéz und Christian E. Rieck untersuchen die antiamerikanische Rhetorik Teherans. Mehri Bahar, Teheran, diskutiert den sozialen Wandel im Land. Statistische Übersichten u. a. zu Militärpotential, nationalen Energierohstoffen und der Wirtschaftsstruktur ergänzen das Thema.F.K.H.
WeltTrends Nr. 58, 160 Seiten, 8 Euro (Abo 40 Euro)
Bezug: WeltTrends, Universitätsverlag Potsdam, 14469 Potsdam; E-Mail: bestellung@welttrends.deUnabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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