-
25.02.2008
- → Inland
Keine Annäherung vor Tarifrunde
Berlin. Vor der vierten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am heutigen Montag hat sich keine Annäherung abgezeichnet. Vertreter von Bund und Kommunen signalisierten am Wochenende, daß sie kein neues Angebot vorlegen wollen. Angesichts der »völligen Unbeweglichkeit« der Gewerkschaften könne er sich kein neues Angebot vorstellen, sagte der Verhandlungsführer und Präsident des Verbandes kommunaler Arbeitgeber (VKA), Thomas Böhle, der Rheinischen Post vom Samstag. Der Vorsitzende der Tarifunion im Deutschen Beamtenbund (DBB), Frank Stöhr, rechnete vor, die Offerte der Arbeitgeber bedeute für 2008 eine Einkommensverbesserung um 2,4 Prozent und für 2009 um 0,4 Prozent. Das sei »tatsächlich Reallohnverlust«. Bereits seit 2004 habe es im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen keine lineare Erhöhung mehr gegeben, was einem Reallohnverlust von fünf Prozent entspreche. Gleichzeitig habe Stellenabbau zu einer Arbeitsverdichtung geführt. (AFP/jW)
* Siehe auch Gespräch mit Dirk Beyer
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
