Zum Inhalt der Seite

Volksbegehren für Sozialticket beginnt

Potsdam. In Brandenburg beginnt am heutigen Montag ein Volksbegehren zur Einführung von Sozialtickets für den Nahverkehr. Das Sozialticket soll nach dem Willen der Initiatoren vor allem für Empfänger von Sozialleistungen eingeführt werden und nur halb soviel kosten wie die in den Kreisen üblichen Umweltkarten. Für das Land würden Zusatzkosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro pro Jahr anfallen. Das Ticket könnte bis zu 300 000 Menschen in Brandenburg zugute kommen. Unterstützt wird das Volksbegehren von Linkspartei, Grünen, DGB, ver.di, der Volkssolidarität, dem Arbeitslosenverband, der Diakonie und der Grünen Liga. Innerhalb von vier Monaten müssen 80 000 gültige Unterschriften in amtlich ausgelegten Listen zusammenkommen. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2008, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!